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Privat unterwegs mit dem Firmen-Pkw

News vom 5.7.2016

Bei Betriebsprüfungen werden Aufwendungen, die im Zusammenhang mit einem Kfz stehen, in der Regel besonders genau unter die Lupe genommen. Wird das Kfz beruflich und privat genutzt, muss ein Fahrtenbuch geführt werden.

Diesem Thema hat sich das Bundesfinanzgericht in einem kürzlich ergangenen Urteil angenommen. Dabei wurde erwogen, dass in einem Fahrtenbuch nicht nur die beruflich bedingten Fahrten, sondern auch die Privatfahrten und Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte auszuweisen sind. Führt der Steuerpflichtige kein Fahrtenbuch, ist die Abgabenbehörde berechtigt, die Fahrtkosten zu schätzen. Zudem muss das Fahrtenbuch zeitnah und in geschlossener Form geführt werden. Das bedeutet, dass mittels Computerprogramm (zB Excel) geführte Fahrtenbücher diese Voraussetzung nicht erfüllen, da nicht ausgeschlossen werden kann, dass zu einem früheren Zeitpunkt eingegebene Daten nachträglich verändert werden.

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