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Das Coronavirus aus arbeitsrechtlicher Perspektive

News vom 10.3.2020

Der Coronavirus hat Österreich erreicht und damit auch heimische Betriebe und ihre Arbeitnehmer. Nachstehend geben wir Ihnen Empfehlungen für den Fall einer Betriebsschließung sowie zu Vorsorgemaßnahmen.

Brechen die Aufträge und damit die Umsätze nicht nur kurzfristig ein, sind auch die Kosten entsprechend zu reduzieren.

Durch folgende Maßnahmen können Arbeitgeber Ihre Personalkosten ohne Mitarbeiterabbau reduzieren:

  • Insourcing (ausgelagerte Dienstleistungen betriebsintern erledigen)
  • Vermeiden von Überstunden/Mehrarbeit
  • Vereinbarung des Abbaus von Zeitguthaben
  • Vereinbarung von Urlaub
  • Vereinbarung der (befristeten) Reduktion der Arbeitszeit (Teilzeit)
  • Vereinbarung von unbezahltem Urlaub/Karenz (nicht Elternkarenz), Bildungskarenz
  • Vereinbarung von Kurzarbeit
  • Maßnahmen zur Verringerung des Personalstands 

Weiters sollten sich Betriebe auf eine allfällige Betriebsschließung vorbereiten. Einer der wichtigsten Maßnahmen für den Fall einer solchen Schließung nach § 20 Epidemiegesetz ist die Anordnung von Homeoffice für alle Mitarbeiter. Hier sind vorab nicht nur die technischen Voraussetzungen zu evaluieren, sondern auch Arbeitsverträge auf eine entsprechende Anordnungsmöglichkeit zu prüfen.

Weitere arbeitsrechtliche Fragen rund um das Coronavirus beantworten wir im aktuellen Steueraffen-Podcast. Mehr unter www.steueraffe.at