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Das Jobrad für Arbeitgeber

News vom 20.11.2020

Was ist ein Jobrad?

Der Arbeitgeber kann MitarbeiterInnen ein alltagstaugliches „Dienstfahrrad“ (Fahrrad oder E-Bike) zur Verfügung stellen. Dieses Rad kann von den NutzerInnen sowohl für dienstliche als auch für private Fahrten eingesetzt werden.

Und seit dem 01.01.2020 ist die betriebliche Anschaffung von Fahrrädern und E-Bikes noch attraktiver geworden. Denn für privat durchgeführte Fahrten mit dem Dienstfahrrad ist in Österreich kein Sachbezug zu versteuern.

Die Kosten für die Anschaffung des Jobrads können von den Mitarbeitenden in Form eines monatlichen “Nutzungbeitrags” – z.B. über 48 Monatsraten – zurückgezahlt werden. Nach der letzten Ratenzahlung kann das wertmäßig abgeschriebene Fahrrad von den Mitarbeitenden um einen symbolischen Restbetrag erworben werden.

Jobrad ist steuerlich attraktiv

Seit 1.1.2020 gilt zusätzlich, dass Betriebe bei der Anschaffung von E-Bikes und auch normalen Fahrrädern die Vorsteuer geltend machen können. Die betriebliche Anschaffung ist also von der Mehrwertsteuer befreit. Wird aber für die Privatnutzung eines Jobrads ein Nutzungsbeitrag eingehoben, so muss auf diesen Beitrag Umsatzsteuer (20%) aufgeschlagen und  an das Finanzamt abgeführt werden. Der Mehrwertsteuervorteil auf kann also nicht an die Mitarbeitenden weitergegeben werden.

Als weiterer finanzieller Vorteil für Unternehmen ist die Corona-Investitionsprämie, welche auch für Jobräder eingesetzt und bis Ende des Jahres mit der Bundes-Förderung kombiniert werden kann.

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