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Kurzarbeitsbonus

News vom 20.4.2021

Betriebe, welche seit November 2020 durchgehend von den Schutzmaßnahmenverordnungen und damit am stärksten vom Lockdown betroffen waren bzw. nach wie vor sind und sich im März 2021 in Kurzarbeit befinden, können im Rahmen ihres Kurzarbeitsprojektes, sofern Ihr Betrieb den ÖNACE 2008-Klassifikationen angehört, den Kurzarbeitsbonus beantragen.

Der Kurzarbeitsbonus soll ein Ausgleich der angefallenen Mehrkosten, die vor allem durch die zwischenzeitlich erworbenen Urlaubsansprüche der Beschäftigten entstanden sind und für deren Kosten der Betrieb auch während der Kurzarbeit aufkommen muss, sein.

Der Kurzarbeitsbonus muss im Rahmen der Beihilfenabrechnung für den Kalendermonat März 2021 bis 28. April 2021 geltend gemacht werden. Wurde die Kurzarbeits-Abrechnung (Ausfallstundenmeldung) für den Monat März bereits beim AMS eingereicht, kann diese – zumindest nach derzeitigem Standpunkt – einfach korrigiert eingeschickt werden.

Hinweis

Der Kurzarbeitsbonus wird sinnvollerweise für jene Beschäftigten in Anspruch genommen, deren Arbeitszeit aufgrund von Kurzarbeit auch im März 2021 deutlich reduziert ist (in der Regel mehr als 50 Prozent). Wenn mehr gearbeitet wurde, deckt der Kurzarbeitsbonus unter Umständen nicht einmal die Mehrkosten für das erhöhte Entgelt der Arbeitnehmer ab.

Zu diesem Thema passend haben wir für Sie einen Podcast aufgenommen, nähere Infos finden Sie hier.

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