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Papamonat trotz Aufenthalts der Mutter in Klinik

News vom 20.11.2020

Als „Familienzeit“ versteht man den Zeitraum zwischen 28 und 31 Tagen, in dem sich ein Vater aufgrund der erfolgten Geburt seines Kindes ausschließlich seiner Familie widmet und dazu die Erwerbstätigkeit unterbricht. Väter, die sich direkt nach der Geburt intensiv und ausschließlich der Familie widmen, sollen eine finanzielle Unterstützung erhalten.

Anspruchs­voraussetzungen für Familienzeit­bonus

Voraussetzung ist dabei, dass der Vater, das Kind und der andere Elternteil im gemeinsamen Haushalt leben und sich der Vater im gesamten Anspruchs­zeitraum in Familienzeit befindet. Ein gemeinsamer Haushalt liegt aber nur dann vor, wenn der Vater, das Kind und der andere Elternteil in einer dauerhaften Wohn- und Wirtschaftsgemeinschaft an derselben Wohnadresse leben und alle drei an dieser Adresse auch hauptwohnsitzlich gemeldet sind.

Im Fall des stationären Krankenhausaufenthalts des anderen Elternteils ist zwar die tatsächliche Wohngemeinschaft der Eltern für die Dauer des Aufenthalts aufgehoben, die Absicht, eine „dauerhafte Wohn- und Wirtschaftsgemeinschaft“ führen zu wollen, jedoch nicht beseitigt.

Womit das Vorliegen eines unvorhersehbaren, medizinisch erforderlichen stationären Krankenhausaufenthalts des „anderen Elternteils“ während der Familienzeit des Vaters den gemeinsamen Haushalt iSd § 2 Abs 1 Z 3, Abs 3 FamZeitbG nicht unterbricht bzw dem Bezug des Familienzeitbonus schadet.

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